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Abgeordnete Türk-Nachbaur erkundigt sich über MinebeaMitsumi



Die MinebeaMitsumi Technology Center Europe GmbH ist dieses Jahr einer der Hauptsponsoren des Firmenlaufs Villingen-Schwenningen, der am Donnerstag, 14. Juli 2022 stattfindet. Das Entwicklungszentrum hat seinen Sitz seit dem Jahr 2000 in der Doppelstadt, ist in der Umgebung aber noch nicht allen ein Begriff, wie Jörg Hoffmann, Geschäftsführer am Standort Villingen und für die MinebeaMitsumi Gruppe in Europa, der SPD-Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur erklärte. Dabei finden sich MinebeaMitsumi Entwicklungen in zahlreichen breit gefächerten Anwendungen und Produkten. Motoren sowie Antriebs- und Sensorsysteme, die in Villingen entwickelt werden, kommen beispielsweise in Power Tools oder automatisierten Logistikfahrzeugen zum Einsatz. Eines der wichtigsten Geschäftsfelder ist die Automobilindustrie und damit auch die E-Mobilität.
„Unser Standort in Villingen-Schwenningen ist seit 2019 das europäische Entwicklungsheadquarter der Minebeamitsumi Gruppe. Die zentrale Funktion in Europa haben wir uns hart erarbeitet und sie ist Teil unserer Wachstumsstrategie in der Region“, so Jörg Hoffmann.
 
Mit den rund 500 Mitarbeitenden ist man am Standort in Villingen-Schwenningen vor allem mit der Entwicklung von kundenspezifischen Produkten beschäftigt, die dann zu einem großen Teil in der eigenen, hochmodernen Fertigung in Europa produziert werden. Der weltweit agierende Technologiekonzern mit insgesamt über 100.000 Mitarbeitenden ist in einigen Bereichen sogar Weltmarktführer, wie Jörg Hoffmann berichtet. “Besonderen Wert legen wir auf hohe Qualitätsstandards und die Langlebigkeit unserer Produkte.”
Im Konzern arbeite man derzeit auch intensiv an Entwicklungen für Smart Cities, erläuterte Hoffmann. „In Smart Cities wird Energie nur nach Bedarf und automatisiert genutzt. Straßenlaternen müssen zum Beispiel nicht die gesamte Nacht leuchten, sondern nur, wenn Passanten vorbeilaufen.“ Auch die Abgeordnete zeigte sich überzeugt, dass die Relevanz von Smart Cities deutlich zunehmen werde: „Wir müssen das Thema Energie und Klima umdenken und unseren Verbrauch reduzieren. Einer der Schritte hierfür werden Smart Cities“, so Türk-Nachbaur.