Wolfgang Rüter-Ebel, Elke Armbruster, Natascha Wöhrle, Anita Neidhardt-März informieren Derya Türk-Nachbaur über die Integrationsarbeit des Diakonischen Werkes im Schwarzwald-Baar-Kreis
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Türk-Nachbaur informiert sich über Migrationsberatung für Erwachsene und Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes

Für die Integration von ukrainischen Flüchtlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis wird der Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) und dem Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes eine Schlüsselrolle zukommen. Man vernetze sich mit allen relevanten Akteuren für die Integrationsarbeit. Aber es gelte auch, Fehler aus dem Jahr 2015 nicht zu wiederholen. Das berichteten Anita Neidhardt-März, Geschäftsführerin der Diakonie Schwarzwald-Baar-Kreis, Elke Armbruster, stellvertretende Geschäftsführerin und Dienststellenleiterin in Schwenningen, Dekan Wolfgang Rüter-Ebel und Natascha Wöhrle, Leiterin des Jugendmigrationsdienstes und Koordinatorin des Teams Migration der SPD-Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur bei ihrem Besuch.

„Wir haben mit der Migrationsberatung für Erwachsene in den Landkreisen bereits etablierte Strukturen des Bundes, die für die kommenden Herausforderung gewappnet sind. Parallel dazu gibt es die Strukturen des Integrationsmanagement des Landes“, erläuterte Neidhardt-März. Beide Strukturen arbeiteten im Schwarzwald-Baar-Kreis zwar sehr gut zusammen. Es sei nun aber unerlässlich zu klären, welche Aufgaben bei der Integration ukrainischer Flüchtlinge nun vom Integrationsmanagement und welche von der Migrationsberatung für Erwachsene übernommen werden. Wichtig sei es, die jeweilige Struktur staatlich so zu fördern, dass die Kapazitäten effektiv eingesetzt werden können. „Hier ist schnelle Klarheit notwendig. Den Auftrag nehme ich mit nach Berlin“, sicherte Türk-Nachbaur zu.

Eine klare Aufgabenteilung sei angesichts der Breite der Unterstützung, die man anbiete, auch dringend notwendig. So helfe man ankommenden Flüchtlingen in den ersten drei Jahren nach ihrer Ankunft bei Behördengängen und bei der Suche nach Kita-, Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Außerdem bereite man den Zugang zu den Integrationskursen vor. Mit dem Jugendmigrationsdienst wird zudem jungen ukrainischen Flüchtlingen bis zum Alter von 27 Jahren speziell geholfen werden.

„Die Aufgaben, die die Migrationsberatung für Erwachsene und der Jugendmigrationsdienst übernehmen, sind für das Gelingen von Integration von immenser Bedeutung. Das hat sich bereits in der Zeit nach 2015 bewiesen. Angesichts der Größe der anstehenden Aufgabe beruhigt es mich, dass wir eine so erfahrene und verlässliche Institution hier im Schwarzwald-Baar-Kreis haben“, lobte Türk-Nachbaur das Engagement.